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STARFACE 10: Die nächste Generation der Unternehmenskommunikation mit KI

Mit STARFACE 10 erhält die UCC-Plattform ein umfangreiches Update, das klassische Business-Telefonie um Funktionen aus den Bereichen künstliche Intelligenz, Automatisierung und Cloud-Services erweitert. Die neue Version bringt damit nicht nur technische Neuerungen, sondern unterstützt Unternehmen dabei, Kommunikationsprozesse übersichtlicher, schneller und effizienter zu gestalten.

STARFACE 10 geht klar über die Funktionen einer herkömmlichen Telefonanlage hinaus. Die Plattform schafft die Grundlage für eine zeitgemäße Kommunikationsumgebung, in der KI-gestützte Werkzeuge Gespräche besser nutzbar machen, Anfragen schneller einordnen und Abläufe gezielter unterstützen. Technische Basis dafür ist der neue STARFACE Hub. Über diese zentrale Cloud-Plattform lassen sich die benötigten KI-Dienste bedarfsgerecht bereitstellen.

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KI-Funktionen mit praktischem Nutzen

Zu den wesentlichen Neuerungen zählt die automatische Aufbereitung von Gesprächen. Telefonate können verschriftlicht, zusammengefasst und mit passenden Schlagwörtern ergänzt werden. Diese Inhalte stehen direkt in der App zur Verfügung und lassen sich dort auch nachbearbeiten oder erweitern. So können Aufgaben, Beschlüsse und offene Punkte direkt im Anschluss nachvollziehbar festgehalten werden. Standardisierte Tags erleichtern zusätzlich die spätere Suche sowie Auswertungen und Reports.
Auch die digitale Assistenz wurde funktional ausgebaut. Statt sich durch feste Menüstrukturen zu bewegen, können Anrufende ihr Anliegen frei formulieren. Das System erkennt den Inhalt, ordnet die Anfrage zu und verbindet möglichst direkt mit der richtigen Ansprechperson. Dadurch werden Vermittlungsprozesse beschleunigt und interne Teams entlastet.
Im Bereich Warteschleifenmanagement kommt außerdem ein intelligenter Bot für das Modul iQueue zum Einsatz. Dieser nimmt Anrufende in Empfang, fragt relevante Standardinformationen ab und sammelt bereits vor Gesprächsbeginn wichtige Angaben wie Kundennummer, Anliegen oder Rückrufbitte. Das sorgt für einen strukturierteren Gesprächseinstieg und verbessert die Vorbereitung der Mitarbeitenden.

STARFACE Hub als zentrale Plattform

Mit dem STARFACE Hub stellt STARFACE eine cloudbasierte Zentrale für KI-gestützte Dienste bereit. Unternehmen können darüber gezielt steuern, welche Funktionen einzelnen Nutzern oder Nutzergruppen zur Verfügung stehen. Das ermöglicht eine flexible und bedarfsgerechte Nutzung der neuen Services.

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Sicherheit mit OAuth und externer Identitätsverwaltung

Auch im Sicherheitsbereich wurde STARFACE 10 konsequent weiterentwickelt. Die Authentifizierung von Benutzern und Administratoren erfolgt ausschließlich per OAuth. Zusätzlich können externe Identity Provider sowohl für Apps als auch für Server angebunden werden. Bereits vorhandene Sicherheits- und Anmeldekonzepte lassen sich dadurch weiterhin nutzen.
Single Sign-on und Multi-Faktor-Authentifizierung werden unter anderem über Entra, Microsoft, Google, STARFACE via STARFACE Hub sowie über einen eigenen Keycloak unterstützt. Das erhöht einerseits das Sicherheitsniveau und vereinfacht andererseits Verwaltung und Anmeldeprozesse.

Überarbeitete App und modernere Verwaltungsoberfläche

Auch die Anwendungen für Windows und macOS wurden mit STARFACE 10 grundlegend modernisiert. Der Zugriff erfolgt jetzt ebenfalls per OAuth. Klassische Funktionstasten wurden durch ein widgetbasiertes Konzept ersetzt, das die Bedienung klarer strukturiert. Hinzu kommt der neue Workspace „Transkripte“, in dem Transkriptionen und KI-generierte Gesprächszusammenfassungen zentral gebündelt werden.
Der Workspace „Funktionen“ fasst wichtige Telefonie-Funktionen nun an einer Stelle zusammen und löst den bisherigen Übersichtsbereich ab. Dort finden sich unter anderem Umleitungen, Gruppenfunktionen, Rufnummernsignalisierung, IFMC und Module. Die neue Anordnung orientiert sich stärker an typischen Anwendungssituationen und verbessert den direkten Zugriff auf häufig genutzte Funktionen.
Darüber hinaus wurde auch die Administrationsoberfläche in vielen Bereichen überarbeitet. Anpassungen betreffen unter anderem den Systemstatus, die Rufnummernverwaltung, die Auswertung, sicherheitsrelevante Einstellungen sowie erweiterte XMPP-Optionen. Neu ist außerdem eine zentrale Übersicht über eingesetzte App-Versionen und Telefon-Firmwares, wodurch der laufende Betrieb transparenter wird.

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Erweiterte Unterstützung für Endgeräte

Mit STARFACE 10 wächst auch die Unterstützung für zusätzliche Hardware. Neu beziehungsweise besonders relevant sind dabei die Snom-Hospitality-Modelle HD100, HD101, HD350W, HD351W und HM201 sowie das Gigaset-Tischtelefon P810. Für Cloud-Umgebungen wird die Zero-Touch-Provisionierung der Gigaset-P-Serie nun über das STARFACE Partnerportal umgesetzt.
Gleichzeitig bleiben auch ältere Yealink-Geräte wie T41P, T42G, T46G und T48G weiterhin für Cloud-Szenarien nutzbar. Dank aktualisierter Firmware können diese Modelle nach wie vor autoprovisioniert werden. Das ist insbesondere für Unternehmen interessant, die bestehende Hardware weiterhin wirtschaftlich einsetzen möchten.
Zusätzlich wird für die STARFACE Cloud ab Januar 2026 ein Light-User-Modell eingeführt. Dieses richtet sich an Anwender, die ausschließlich über Endgeräte telefonieren und keine erweiterten UCC-Funktionen benötigen, beispielsweise in Produktionsumgebungen oder im medizinischen und pflegerischen Bereich.

Unser Fazit

STARFACE 10 erweitert Business-Kommunikation gezielt um praxisnahe KI-Funktionen. Die Version verbindet aktuelle Sicherheitsstandards, eine modernisierte Benutzeroberfläche, breitere Geräteunterstützung und cloudbasierte KI-Dienste zu einer Plattform, die deutlich über klassische Telefonie hinausreicht. Unternehmen profitieren von besser aufbereiteten Gesprächsinhalten, effizienteren Abläufen und einer Kommunikationslösung, die stärker auf konkrete Anforderungen im Arbeitsalltag ausgerichtet ist.
Ergänzend kann das STARFACE Whitepaper eine sinnvolle Grundlage bieten, um den Einsatz von KI in der Unternehmenskommunikation besser einzuordnen. Anhand praxisnaher Beispiele zeigt es, wie sich Kommunikationsprozesse mit künstlicher Intelligenz gezielt verbessern lassen.

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