Homeoffice Tipps

Homeoffice - Chance oder Risiko? Unsere 7 Tipps zum Erfolg im Heimbüro

Covid19 hat der Arbeit im Homeoffice einen riesigen Auftrieb verschafft. Neben vielen positiven Meldungen hinsichtlich einer besseren Work-Life-Balance, Zeitgewinn und gesteigerter Effizienz häufen sich auch negative Erfahrungen und Risiken. In unserem Blogbeitrag haben wir alle wichtigen Erkenntnisse für Sie zusammengefasst und geben 7 hilfreiche Tipps, wie Sie Homeoffice erfolgreich als Chance nutzen.

Homeoffice und mobiles Arbeiten weiterhin im Trend

Mit dem Beginn der Covid-Pandemie im Frühjahr 2020 wurden die Karten neu gemischt: Wie aus einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hervorgeht hat sich die Zahl der Arbeitsplätze in den eigenen 4-Wänden seit dem Beginn der Pandemie mehr als verdoppelt. Demnach arbeiten im Durchschnitt 64% der Beschäftigten voll oder teilweise im Homeoffice während der Pandemie. Vor Corona lag dieser Wert bei lediglich 25%.

Dies deckt sich mit Ergebnissen einer Umfrage von Slack, bei der 55% der befragten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen angaben ganz oder zumindest teilweise im Homeoffice zu arbeiten. 58% der vom BSI befragten Unternehmen wollen auch in Zukunft auf Homeoffice setzen. Dies birgt abseits der Vorteile auch einige Risiken hinsichtlich der IT-Sicherheit, Unternehmenskultur und physischer, sowie psychischer Gesundheit der Beschäftigten. Alle Vorteile, Risiken und wie Sie am erfolgreichsten mit der neuen Arbeitserfahrung umgehen erfahren Sie hier in unserem IT-Blog. Wenn Sie direkt zu unseren Tipps möchten klicken Sie HIER. 

Die gesundheitliche Risiken steigen

Einer Forsa-Umfrage zufolge hat ein Drittel aller Beschäftigten im Homeoffice mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. So klagen 36% der Befragten über Verspannungen, sowie über Rücken und Kopfschmerzen, aufgrund eines nicht-ergonomischen Arbeitsplatzes. Dies sollte nicht verwundern. Immerhin arbeitet mit ganzen 79% ein Großteil der befragten Arbeitskräfte beruflich am Computer. Weiterhin stellten 32% der Befragten auch längere oder für sie unübliche Arbeitszeiten fest und 30% gaben an, dass sie ihre Wohnsituation und den Alltag als störend empfinden.

Die deutliche Verschlechterung des physischen Gesundheitszustandes zeigt zudem auch eine Erhebung des DAK nach derer die Anzahl der Krankheitstage bedingt durch Rückenschmerzen im Vergleich zum Vorjahr um 7% anstieg.

 

Bessere Work-Life-Balance – schlechtere Unternehmenskultur 

Doch körperliche Probleme sind nicht die einzigen Risikofaktoren im Bereich Homeoffice. Jeder vierte Beschäftigte gibt an sich im Homeoffice durch den Vorgesetzten nicht genug wahrgenommen zu fühlen.

Die Bertelsmann Stiftung hat in Zusammenarbeit mit Ipsos eine Studie veröffentlicht welche zeigt: gut 8 von 10 Befragten empfinden Homeoffice als positiv oder sehr positiv. Die Grundwahrnehmung der neuen Arbeitserfahrung ist also sehr positiv.

Während sich hierbei die Produktivität und Work-Life-Balance der Arbeitnehmer verbessert hat gibt es auch Schattenseiten bei der allgemeinen Wahrnehmung der Arbeitnehmer: 60-80% der Befragten haben das negative Gefühl, dass sich Unternehmenskultur, Beziehungen zu Kollegen und Wohlbefinden innerhalb des Unternehmens während der Pandemie nicht verändert haben oder sogar verschlechtert haben. 50% gaben an soziale Kontakte schlechter aufrecht erhalten zu können, während 41% der Kontakt zu ganzen anderen Teams schwer fällt.

Beim Thema Homeoffice und agilem Arbeiten steht also primär eine Kosten- und Zeitersparnis einer Verschlechterung der Unternehmenskultur gegenüber. Viele soziale Interaktionen, wie die Gespräche mit den Mitarbeitern beim Kaffee kochen oder das Lernen voneinander am Arbeitsplatz fehlen. Die Kultur des Unternehmens muss dies ausgleichen, damit sich langfristig keine allgemeine Unzufriedenheit in der Firma breit macht. Da der wirtschaftliche Druck auf vielen Unternehmen während der Pandemie schwer lastet könnte sich dies für viele jedoch als schwierig erweisen. Nur 56% der befragten Arbeitnehmer gaben an die Zukunft ihrer Firma optimistisch zu sehen. Gerade jüngere Arbeitnehmer und Einsteiger nehmen die Heimarbeit negativ wahr. So sieht jeder zweite unter 25 Jahre die persönlichen Entwicklungsräume, Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt.

Arbeitsplatzsysteme nicht perfekt zugeschnitten

Viele Arbeitsplätze sind nicht ausreichend ausgestattet, wie 34% der Befragten bemängeln. Nur 42% nutzen unternehmenseigene IT- und Arbeitsplatzsysteme, wohingegen 27% überwiegend privates IT-Equipment verwenden. Bei 34% der Befragten führt dies dazu, dass ihr Arbeitsplatz, nach eigenen Angaben, aufgrund von instabilem Internet oder zu kleinen Bildschirmen nicht angemessen ausgestattet ist.

Die besondere Herausforderung: IT Sicherheit im Homeoffice

Neben den internen IT-Infrastrukturen müssen selbstverständlich auch die IT-Systeme im Homeoffice und entsprechende Verbindungen ausreichend geschützt werden. Gerade durch Corona stieg die Cyberkriminalität deutlich an. Nach Informationen des BSI mussten ganze 8% der befragten Unternehmen aktiv auf Cyber-Attacken reagieren. Für ungefähr ein Viertel der betroffenen Unternehmen der betroffenen Unternehmen ist der Schaden enorm: Sie gaben an durch Cyberangriffe sehr schwere oder sogar existenzbedrohende Schäden erlitten zu haben. Hierbei gilt: Umso kleiner das Unternehmen, umso schwerer der Schaden.

Viele Unternehmen sind sich der Wichtigkeit eines angemessenen Schutzlevels ihrer IT-Sicherheit nicht oder nur unzureichend bewusst. Oft wird nur ein einfacher Passwortschutz eingesetzt, selbst einfache Schutzmechanismen für Mitarbeiter im Homeoffice wie die Mehr-Faktor-Authentisierung oder ein umfassendes Sicherheitsmanagement mobiler Endgeräte sind oft nicht vorhanden.

"Prävention ist immer besser und günstiger als Reaktion!"

Denn auch in Zukunft wird die ansteigende Cyberkriminalität ein außerordentlich wichtiger Faktor sein. So berichtete das BSI erst kürzlich vom Ransomware Angriff der Gruppe Revil auf das Unternehmen Kaseya, ein Anbieter für IT Management Lösungen für IT-Systemhäuser. Der Fall wird mit der IT-Bedrohungslage 3/Orange als geschäftskritisch bewertet, auch Unternehmen in Deutschland sind betroffen.

Das BSI empfiehlt Unternehmen mindestens 20% ihres IT-Budgets für IT-Sicherheit zu verwenden. Gerade einmal die Hälfte der Unternehmen investiert jedoch maximal ein Zehntel des Budgets in Maßnahmen der Cybersicherheit und nur ein winziger Teil von 7% plant weitere Schutzmaßnahmen in der Zukunft. Wir finden: Eine höchst alarmierende Angelegenheit!

 

Homeoffice als Erfolgsfaktor - Unsere 7 Tipps für optimale Heimarbeit!

Flexibilität, Work-Life-Balance, Kosten- und Zeitersparnis - Homeoffice hat viele Nachteile. Doch sind die Risiken nicht zu vernachlässigen. Wir haben 7 Tipps zusammengestellt, damit Sie auch von Zuhause aus Top-Leistungen abrufen können!

1. Die richtige Ausstattung

Um überhaupt angemessen von Zuhause aus arbeiten zu können ist die richtige Ausstattung natürlich das A und O. Im besten Fall sollte ein Raum zur Verfügung stehen, der ausschließlich zum arbeiten gedacht ist. Sollte dies nicht der Fall sein kann man sich mit diversen Raumtrennern, wie Pflanzen oder Regalen Abhilfe schaffen. Einen festen Arbeitsplatz für das Homeoffice einzurichten bereitet Ihr Mindset auf die bevorstehende Arbeit vor und schränkt die Ablenkung ein.

Neben einem ergonomischen, bequemen Bürostuhl muss natürlich auch die Hardware-Ausstattung den individuellen Ansprüchen gerecht werden. Bei manchen Berufen mag ein mobiler, leiser Mini-PC, welcher sich sogar platzsparend an der Rückseite des Monitors befestigen lässt, oder ein Laptop bereits ausreichen, andere benötigen eine High-End-Workstation mit mehreren Bildschirmen.

Hochwertige Modelle wie die Hardware-Lösungen von terra verschaffen hier durch die große Auswahl und vielfältigen individuell-zusammenstellbaren Möglichkeiten Abhilfe. Denn hier gilt: Kaum etwas schränkt effizientes Arbeiten im eigenen Büro mehr ein als PC-Hardware, welche den Anforderungen an den Arbeitsplatz nicht gerecht werden kann.

2. Moderne IT-Sicherheitssysteme installieren

Ist das heimische Büro mit der angemessenen Peripherie und Hardware ausgestattet, müssen die IT-Systeme und Verbindung optimal gegen Cyberangriffe geschützt werden, um Arbeitnehmer und Unternehmen zu schützen. Die wikosoft IT-Experten können nicht oft genug wiederholen wie wichtig die Installation von umfangreichen IT-Sicherheitslösungen in Zeiten der Digitalisierung und Corona-Pandemie sind. Führende Anbieter wie Securepoint bieten mittlerweile umfangreiche Komplettpakete, die höchsten Sicherheitsstandards gerecht werden und Arbeitnehmer und Arbeitgeber ruhig schlafen lassen. IT-Sicherheit ist und bleibt ein Faktor von größter Wichtigkeit für Unternehmen – Tendenz steigend!

3. Feste Strukturen schaffen

Wie verlockend es auch sein mag: Den Beginn der Arbeitszeit sollte man nicht ungeduscht im Schlafanzug antreten. Selbst wenn Gleitzeit herrscht und keine Videokonferenzen anstehen sollte man auch im Homeoffice den Tag strukturieren, feste Arbeitszeiten einhalten und sich so kleiden, als würde man ins Büro gehen. Fest-strukturierte Abläufe helfen nicht nur dem Biorhythmus, sie dienen auch einer besseren Konzentrationsfähigkeit. Zudem startet man frisch geduscht und im schicken Outfit deutlich wacher und voller Energie in den Arbeitstag. Feste Zeiten für Pausen und ein paar gesunde Snacks tun ihr übriges um optimale Leistungen abrufen zu können. Bei der Schaffung und Einhaltung fester Strukturen sollte natürlich ebenfalls darauf geachtet werden nach Dienstschluss auch wirklich die Dienstgeräte ausgeschaltet zu lassen. Die Trennung von Privat- und Berufsleben sollte eingehalten werden.

4. Pausen machen

Apropos Pausen: Nutzen Sie diese ganz bewusst. Oft kommt es im Homeoffice vor, dass überhaupt keine Pausen gemacht werden. Der gemeinsame Kaffee mit den Kollegen oder die Raucherpause vor der Tür fällt weg und es wird während der Arbeitszeit lediglich ein Brot konsumiert. Nur noch schnell dieses oder jenes fertig machen wird schnell zur Regel. Um im Verlaufe Ihres Arbeitstages wieder zu Kräften zu kommen sollten Sie Pausen definitiv als Möglichkeit nutzen und sich komplett vom Rechner entfernen. Am besten wechseln Sie das Zimmer, gehen ein Runde spazieren oder machen eine Sporteinheit. Die strikte Trennung von Bereichen hilft Ihnen beim abschalten und Sie werden definitiv gestärkt und entspannt an den Rechner zurückkehren.

5. Auf die persönliche Gesundheit achten

Im Homeoffice entfallen viele Dinge die der Gesundheit zuträglich sind. Neben sozialen Interaktionen mit den Kollegen fallen darunter auch ganz banale Dinge wie die Bewegung auf dem Weg zur Arbeit, Treppensteigen im Bürogebäude oder sich das Getränk beim Kiosk um die Ecke kaufen. Man sollte auch im Homeoffice darauf achten zwischendurch ein draußen bewusst ein wenig frische Luft zu atmen und sich die Beine zu vertreten.

6. Sich dem „neuen Normal“ anpassen

Ein nicht ganz einfach umzusetzender und dennoch äußerst wichtiger Punkt. Die Unternehmenskultur muss sich insgesamt den neuen Gegebenheiten proaktiv anpassen. Dazu gehört auch bewährte Werte, Verhalten und Praktiken den neuen Umständen anzupassen. Zum einen muss dem Mangel an sozialen Kontakten entgegengekommen werden, zum anderen muss der Kommunikationsfluss entsprechend angepasst werden. Gerade in Zeiten ist es wichtig, dass man sowohl auf Unternehmensebene, als auch auf individueller Arbeitnehmerebene flexibel bleibt. Vertrauen und Selbstverantwortung, sowie Kommunikation und Feedback waren selten so gefragt wie jetzt.

7. Soziale Interaktionen möglichst beibehalten

Um während der Pandemie und der ganzen Heimarbeit nicht zu vereinsamen sollten Sie weiterhin Ihre sozialen Kontakte pflegen. Dies gilt sowohl für die private, als auch die berufliche Ebene. In Corona-Zeiten ist intensive Kommunikation besonders wichtig. Heutzutage gibt es viele komfortable Innovationen z.B. im Bereich der Telekommunikationsanlagen. Führende Anbieter wie Starface bieten topmoderne ALL-IP Lösungen an, die verschiedenste Kommunikationsdienste unter einem Dach integrieren. Durch Unified Communication (UCC) können Nutzer nicht nur auf einfachstem Wege miteinander sicher und komfortabel über die Software telefonieren, auch stabile, gestochen-scharfe Videokonferenzen sind kein Problem mehr.

Auch im Bereich Präsentationslösungen hat sich die Technik deutlich weiterentwickelt. Neueste Webcam-Modelle liefern hochauflösende Bilder, während riesige, interaktive Whiteboards die Grenzen zwischen realen und digitalen Meetings verschwimmen lassen.

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Egal ob Sie eine Telefonanlage installieren, IT-Sicherheitssysteme integrieren oder Ihre IT-Infrastrukturen modernisieren möchten: Unsere IT-Sicherheitsexperten helfen Ihnen weiter in allen relevanten Schritten und beraten Sie gern in Ihrer individuellen Situation.

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